Lieber Leser,

über die letzten ca. 5.5 Jahre hatte ich das Privileg, 225 Episoden auf meinem Podcast “Catch The Zenith” zu veröffentlichen. Dabei von Unternehmern, Investoren, Professoren, Gesundheitsexperten und vielen mehr ihre besten Lektionen zu lernen. Gestartet bin ich in der deutschen Sprache, wechselte irgendwann auf Englisch und gehe nun zurück zu meinen Wurzeln, der ungeheueren präzisen deutschen Sprache.

Mit dieser Ausgabe erzähle ich Dir, warum ich diese Veränderung mache. Konkret: 1) der Werdegang dieses Podcasts, 2) wieso wieder deutsche Podcasts und 3) was Dich in Zukunft an Inhalten erwartet.

Podcast-Werdegang

Als ich am 11. April 2020 die ersten 3 Episoden veröffentlichte, wusste ich noch sehr wenig übers Podcasten. Die erste Episode war das Intro, welches ich vermutlich 10 oder mehr male zu Hause in meinem Keller versucht habe aufzunehmen, um mehr oder weniger etwas Sinnvolles zu sagen, was die Leute verstehen würden. Die zweite war mit meinem damaligen Chef des Fitness-Centers, in dem ich während meines Bachelors und ersten Praktikums arbeitete. Die dritte, mit einem meiner besten Freunde. So nahm das ganze seinen Lauf. Ein grosses Dankeschön an diese Personen und alle, die sich die Zeit nahmen, mit mir zu sprechen.

Als ich das initiale Podcastkonzept im 2019/2020 schrieb, stellte ich mir die Frage, welchen Themen ich mich annehmen möchte. Die Antwort: Die Themen zu picken, die mich vorher schon zu einem gewissen Grad interessierten. Ich entschied mich für: Produktivität, Lernen, Wirtschaft und Gesundheit. Sehr breit und sicherlich nicht ideal, um ein Business dahinter aufzubauen, jedoch gab es mir die Möglichkeit in so viele Themen hineinzuschauen, was mir heute hilft, meine Stärken und Schwächen grösstenteils zu kennen.

Nach einigen Interviews und Soloepisoden (knapp 90) startete ich im 2022, während dem Militärdienst, mein erstes Business, welches auch wirklich Geld abwerfen sollte. Bis dahin hatte ich mich weitgehend an den wöchentlichen Veröffentlichungsrhythmus des Podcasts gehalten. Mit dem Start des Business – fokussiert auf Coaching für zuerst Erwachsene mit ADHS und später Erwachsene High-Performer mit ADHS – entschied ich mich “All-In” zu gehen und gleich einen neuen Podcast zu starten, um so meinen Fokus maximal auf das Thema ADHS zu richten. Dies half mir zum einen unternehmerisch schnell Umsatz zu erzielen bzw. zu lernen und zum anderen den Hörern und meinen Kunden bestmöglich weiterzuhelfen.

Interessanterweise erwies sich diese Idee, spezifisch auf Erwachsene mit ADHS zu fokussieren, als sehr früchtetragend. Nach ca. 3 Monaten nach der Veröffentlichung des Podcasts “ADHS POWER” chartete er in Deutschland auf Platz 55 in der Mentale-Gesundheits-Kategorie (wenn ich mich recht entsinne) und erzielte über 1000 monatliche Hörer, was für Podcastverhältnisse bzw. einen Nischenpodcast solide war. Hier sicherlich die Lektion gelernt, dass wenn ich unternehmerisch wirklich Mehrwert schaffen will bei den Kunden, fokussiere ich mich auf eine spezifische Nische mit einem spezifischen Problem, das ich bestmöglich lösen kann. Also anstatt allen zu helfen produktiver zu werden, fokussiere ich mich spezifisch nur auf ADHSler oder eine andere Nische.

So ging ich Schritt-für-Schritt voran und hörte somit nie auf Episoden zu veröffentlichen, sondern wechselte einfach von Catch The Zenith auf den ADHS POWER Podcast.

Nach 8 oder 9 Monaten traf ich die Entscheidung, meinen Podcast auf Englisch zu machen, gemeinsam mit dem Coaching Business. Der Grund dafür war, 1) dass mich teilweise die Schweizer, Deutsche und Österreichische Kultur bzw. Mentalität nervte, die teils noch wenig offen war für Online-ADHS-Coaching, 2) ich so mehr Kunden gewinnen wollte (was im Nachhinein auch gut weiter im DACH-Raum funktioniert hätte) und 3) ich meine Englischfähigkeiten verbessern wollte bzw. sehen wollte, ob ich in der Lage bin, das ganze auch auf Englisch zu tun.

So wechselte ich das ganze auf Englisch. Im Nachhinein aus Kundenperspektive nicht ideal, denn die Leute, die meinen Podcast hörten, mochten den Fakt, dass ich den deutschsprachigen Kontext verstand und ihre Sprache redete. So brachen die Hörerzahlen auch stark ein. Der Sprachenwechsel war sicherlich ein grosser Grund dafür.

So fuhr ich fort und veröffentlichte jede Woche eine Episode. Dann im 2024, nachdem ich meine letzten 2 Klienten coachte und das Business für mich beendete, da ich mehr und mehr eine Abneigung gegenüber der Diagnose bzw. dem Begriff ADHS entwickelte (unter anderem, weil es viele Leute mehr und mehr als Ideologie sahen, mit dieser sie ihr komplexes Leben – anhand nur einem Konzept – versuchten zu erklären) und darüber hinaus fand, dass ich meine ersten unternehmerischen Lektionen gelernt hatte.

So beendete ich den Podcast bzw. veröffentlichte noch einige Episoden, die weniger auf dieses Thema gerichtet waren. Ich pausierte den Podcast dann einige Zeit, da ich in einem neuen Startup-Projekt involviert war und eine Rolle in einer Non-Profit-Organisation für Unternehmertum angenommen hatte.

Dann, im Dezember 2024, entschloss ich mich, mit Catch The Zenith weiterzumachen (nun auf Englisch). Wieso? In der Pausenzeit fehlte mir ein kreatives Projekt, in diesem ich mich ausleben konnte. Der Podcast nahm diese Rolle in der Vergangenheit ein und so mit dem Neustart hatte ich wieder mein “Sidehustle”, den ich gerne mochte. Mit dem Neustart definierte ich, dass ich den Podcast als Tagebuch nutzen möchte. Mit anderen Worten, als Lern- und Reflexionstool verwende, das mir helfen sollte, Fehler im besten Falle nur einmal zu machen und Lektionen im Business und Leben irgendwo festzuhalten zu können.

Randbemerkung: Den Podcast habe ich bewusst thementechnisch sehr breit aufgestellt und nicht auf eine Nische fokussiert, da mein primäres Ziel war und ist meiner Neugier nachzugehen und von verschiedensten Disziplinen zu lernen. Wenn ich die Ambition dazumal gehabt hätte, möglichst schnell in einer Nische zu wachsen, hätte ich spezifisch auf eine Zielgruppe mit einem klaren Kundenproblem fokussiert.

Nun hatte ich wieder mein kreatives Nebenprojekt, welches mir eine wöchentliche Verbindlichkeit gab. Seit Ende 2024 habe ich wieder auf dem Catch The Zenith veröffentlicht zu den klassischen Themen wie zuvor: High-Performance (Produktivität, Gesundheit, Lernen) und Business bzw. Wirtschaft. Das ganze auf Englisch.

Zurück zu Deutsch

Nach nun mehr als 2,5 Jahren, in denen ich meine Podcasts auf Englisch gemacht habe, fehlte mir die deutsche Sprache zunehmend – mit ihrer Präzision und Vertrautheit. Obwohl ich Englisch sehr mag, regelmässig Podcasts, YouTube-Videos und Bücher auf Englisch konsumiere und viele meiner Online-Mentoren (die ich nicht persönlich kenne) wie Dr. Jordan B. Peterson, Chris Williamson oder Dr. Andrew Huberman englisch sprechen, spürte ich das Verlangen, zu meinen Wurzeln zurückzukehren. Ich wollte meine Neugier nach Wissen wieder in dem geografischen Raum stillen, in dem ich mich am besten auskenne (Schweiz bzw. DACH-Raum) – ohne damit zu sagen, dass ich künftig keine englischsprachigen Gäste mehr in den Podcast einladen werde.

Zudem lernte ich unter anderem von Ben Shapiro, Dr. Jordan B. Peterson oder Charlie Kirk, dass man zuerst sich selbst stärkt, dann seine Familie, danach seine lokale Community und schliesslich sein Land (also Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernimmt) – und genau deshalb möchte ich meinem Land, der Schweiz, dienen und einen Beitrag leisten.

Dazu kommen noch andere Faktoren, wieso der Wechsel:

  • Fehlender Sinn: Ich beobachtete über die letzten Jahre im DACH-Bereich, wie junge Männer – wie auch junge Frauen – mehr und mehr ihr Leben in Bedeutungslosigkeit bewältigten (auch wenn sie es teils nicht bewusst wissen). Damit meine ich, dass das Christentum bzw. die Religion eine immer kleinere Rolle einnimmt, mehr und mehr Paare keine Kinder mehr kriegen, Heirat schlechtgeredet wird, in kurzfristigem Verhalten wie Alkohol, Drogen, Pornos, One-Night-Stands oder Social-Media-Scrolling partizipiert wird und konstruktiver produktiver Austausch weniger stattfindet (mangel an gesunder Streitkultur). Unter anderem diese Punkte und meine eigene Neugier bringen mich dazu, bei diesen Herausforderungen anzusetzen und mögliche Alternativen aufzuzeigen für ein produktiv grosszügiges Leben. Dies mit meinem kulturellen Wissen als Schweizer (zu welchem Grad auch immer ich das bis heute aufgebaut habe) und den Nuancen, die ich über die Schweiz und darüber hinaus im DACH-Raum kenne. Wichtig: Ich behaupte nicht, dass ich selbst alles perfekt umsetze und der tugendvollste Mensch bin (weit weg davon) – dies in Bezug auf meine oben geschilderte Beobachtung. Ich selbst mache regelmässig Fehler und begehe eine Sünde, wenn wir Sünde als “das Ziel verfehlen” definieren. Doch denke ich, dass ich über die letzten Jahre durch eiserne Disziplin, Arbeitsethik und Gesundheitsbewusstsein, ein paar Dinge mitgenommen habe, von denen ich denke, dass sie es wert sind zu teilen. Und noch viel wichtiger, dass viel erfahrenere Personen auf meinem Podcast ihr Wissen teilen.
  • Mangel an Vaterlandsliebe: Ein weiterer Faktor ist, dass ich gemerkt habe, dass die Schweizer Kultur mehr und mehr verwässert wird und nur sehr begrenzt die Tugenden (Bodenständigkeit, Gewissenhaftigkeit, Diskretion, etc.), welche die Schweiz zu einem weitgehendst sicheren, stabilen, friedvollen und produktiven Land machen, gelehrt werden bzw. darauf aufmerksam gemacht wird. Darüber hinaus, finde ich, fehlt es an gesundem Patriotismus in der Schweiz oder mit anderen Worten Liebe und Respekt zum eigenen Land. Gefühlt ist es in der Schweiz sozial akzeptierter (meine eigene Beobachtung aus dem echten Leben), wenn ein Migrant die Schweiz schlechtredet, als wenn jemand die Herkunftsländer von Migranten kritisiert – obwohl ich beides problematisch finde, wenn rücksichtslos über ein Land schlechtgeredet wird.
  • Fehlende Streitkultur: Ich nehme wahr, dass sich die Fronten zwischen unterschiedlichen Camps, Meinungen und Weltansichten immer mehr verfestigen. Mir fehlt in der Gesellschaft, die friedliche Koexistenz von unterschiedlichen Ansichten und die positive Streitkultur. Was meine ich damit: Wenn zwei Personen in derselben Bude arbeiten und beide unterschiedliche Meinungen haben – zum Beispiel zu Donald J. Trump – kann es passieren, dass Leute nicht mehr miteinander sprechen, geschweige denn produktiv zusammenarbeiten können. Mir ist es ein Anliegen bzw. ich würde mich freuen, wenn Leute sich gegenseitig respektieren für unterschiedliche Ansichten. Diese austauschen, auch wenn es eine hitzige Debatte ist. Dies ist Teil des Fundaments für Innovation. So machen wir Sinn aus dem Leben und strukturieren unsere Gedanken und merken, wenn unsere Argumentation Fehler oder Lücken beinhaltet. Am Schluss kann man sich immer noch die Hand geben und sagen, auch wenn wir nicht derselben Meinung sind, “Du bisch en geile Siech”. Oder an diesem Punkt, hattest Du mich und ich merkte, dass mein Argument kein Sinn ergab. Oder zu sagen, dass man etwas gelernt hat. Mir ist bewusst, das Aufgezeigte ist ein Ideal (und ich finde, wir sollten nach Idealen streben) und es ist schwer sich mit einer entgegengesetzten Meinung zu konfrontieren, jedoch umso wichtiger ist es, für eine produktive, intelligente, nicht-totalitäre, friedliche und innovative Gesellschaft. Ich hatte beispielsweise vor Kurzem in einer Debatte meinen Standpunkt vertreten und dabei möglicherweise zu aggressiv diskutiert (somit, mir fällt es auch schwer), doch die Reflexion danach und es in Zukunft besser zu machen und zuerst die andere Person verstehen zu wollen, hilft mir vielleicht besser darin zu werden. Abgesehen davon, ich schon viele andere Situationen hatte, in den ich näher am Ideal war (deutlich mehr Situationen davon). Damit will ich sagen, dass ich die Herausforderung verstehe, eine andere Meinung mit Respekt und Würde zu behandeln. Darum wünsche ich mir, dass wir in der Gesellschaft wieder mehr einen aktiven Effort machen, produktiv miteinander zu sprechen.

Aus diesen genannten Faktoren leitet sich mein Ziel für diesen Podcast ab, mit diesem ich auf unbestimmte Zeit weiterfahren will:

Meine Neugier stillen durch 3 Themen – Verantwortung, Liebe und Tradition, die mich und meine Hörer zu besseren Schweizer Männern machen.

  • Besser = verantwortungsvoller, familiärer, ehrenhafter.

Mit anderen Worten ist es mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern.

Randbemerkung: ich sage junge Männer, weil ich selbst ein junger Mann bin und mich am besten mit dieser Zielgruppe auskenne und gleichzeitig denke, dort gibt es viel, wo ich ansetzen kann. Zudem ist es mir ein persönliches Anliegen, in einer feminisierten Welt mehr gesunde Maskulinität zurückzubringen. Wenn Du jedoch eine Frau bist, denke ich, wirst Du auch einiges lernen und bist herzlich eingeladen reinzuhören.

Das erwartet Dich

Welche Themen erwarten Dich in Zukunft? Ich habe mir 3 Themenblöcke herausgesucht, von denen ich denke, dass sie die Bausteine für ein gutes Leben als Schweizer bilden und zu oben genannten Zielen beitragen:

  1. Verantwortung
  2. Liebe
  3. Tradition

Konkret können folgende Unterthemen in den jeweiligen Bereichen anfallen (darüber hinaus noch einige mehr, aber um es simpel zu halten, hier ist ein Anfang):

  • 🧭Verantwortung:
    • Selbstführung: Disziplin, Gesundheit, Arbeitsethik, Fokus, Ordnung
    • Charakter: Ehrenhaftigkeit, Mut, Wahrhaftigkeit, Prinzipien
    • Mannsein: Produktive Grosszügigkeit, Stärke, Führung, Dienen
  • ❤️Liebe:
    • Familie: Loyalität, Opferbereitschaft, Geborgenheit
    • Beziehung: Unterstützung, Romantik, Kommunikation
    • Kinder: Erziehung, Vorbild, Weitergabe von Werten
  • 🕰️Tradition:
    • Werte: Tugenden, Moral, Vorbilder
    • Kultur: Schweizer sein, Identität, Patriotismus
    • Glaube: Christentum, Bedeutung, Spiritualität

Wie sieht das Format aus? Es erwarten Dich 2 Arten von Episoden:

  • Langform-Gespräche (ca. 60+ Min.): Mit Gästen aus der CH, DE, AT
  • Solo-Episoden (10–60+ Min.): Themenepisoden, persönliche Gedanken, Reflektieren

Mit einem Erscheinungsrhythmus von jeder Woche am Montag.

Schluss

Nun weisst Du, wie ich auf dem Podcast weiterfahren werde. Zusammengefasst, ein Podcast der jungen Schweizer Männern zu mehr produktiver Grosszügigkeit verhelfen soll.

Wenn Du weiter an Board bist, kannst Du morgen bzw. heute schon in meinen Podcast hören. Dort werde ich darlegen, was ich hier schon gemacht habe, mit einigen weiteren Erläuterungen und Gedanken.

Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüsse aus New York,

Nicola

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PS: Da ich die Begrifflichkeit “Produktive Grosszügigkeit” verwendet habe und diese möglicherweise noch unklar ist, hier ein paar Infos dazu:

Produktive Grosszügigkeit bedeutet, zu geben, ohne sich zu verausgaben, also anderen zu helfen, indem man seine eigene Stärke, Kompetenz und Disziplin nutzt, um etwas Nachhaltiges aufzubauen.

Es ist Grosszügigkeit, die Wert schafft statt Ressourcen zu verbrauchen.

Man gibt Zeit, Energie oder Ressourcen auf eine Weise, die andere befähigt, selbst stärker, fähiger und unabhängiger zu werden.

Kurz: Produktive Grosszügigkeit heisst, Du gibst nicht, um gebraucht zu werden, Du gibst, damit andere selbst stark werden, und wirst dabei selbst stärker.

In die produktive Komponente fallen unter anderem: Disziplin, harte Arbeit, Aufbau einer erstrebenswerten Karriere, Gesundheit.

In die Grosszügigkeits-Komponente fallen unter anderem: Dienen, Geben, Lieben ohne Gegenleistung, Fürsorge.

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Catch The Zenith Podcast

Ich bin Nicola Flückiger und Gastgeber des Schweizer Podcasts Catch The Zenith, mit über 200 erschienenen Episoden.

Dich erwarten Gespräche und persönliche Gedanken über Verantwortung, Liebe und Tradition, die Dich Deinem Zenit näherbringen.

Jeden Montag erscheint eine neue Folge – unter anderem mit dem ehemals jüngsten Professor der Welt, dem Enkel des Erfinders des Birchermüeslis, dem Gründer eines Milliarden-Unternehmens oder einem Multimillionär-Investor.

Dieser Podcast ist mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern.

Du kannst den Podcast auf YouTube, Apple Podcasts, Spotify oder direkt auf der Website anhören.

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Episode dieser Woche

#226: Warum ich wieder auf Deutsch podcasten werde. Geht am Montag live. Höre sie hier.

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Was ich diese Woche gelernt habe

Was ist Monodenken?

Wenn ich eine Deiner Meinungen kenne und daraus alle anderen Überzeugungen von Dir vorhersagen kann, dann bist Du wahrscheinlich kein solider Denker. Das nennt man Monodenken.

Monodenken zeigt sich oft darin, dass jemand versucht, die gesamte Welt auf ein einziges Phänomen, Konzept oder eine Ideologie zurückzuführen.

Beispiele:

„Alles ist wegen des Kapitalismus.“

„Alles liegt am Feminismus.“

„Alles ist wegen des Kommunismus.“

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Verstehen, ob jemand seine Hausaufgaben gemacht hat

Wenn jemand sehr direkt Kritik äussert – an einer Person, Idee oder Institution –, dann lohnt es sich, ruhig nachzufragen:

„Wie viel Zeit hast Du investiert, um zu dieser Konklusion zu kommen?“

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Zitat der Woche

„Wenn du ein System erschaffst, das Menschen dafür belohnt, zu sagen, dass sie psychisch krank sind — sei es mit Geld, Wohnraum oder anderen Vorteilen — dann werden Menschen dieses System ausnutzen. Ich mache ihnen keinen Vorwurf. Ich gebe dem schlechten System die Schuld.“ — Konstantin Kisin

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Videoempfehlungen:

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