ZENIT SONNTAG

Lieber Leser

Früher habe ich es einfach nicht aus dem Bett geschafft. Ich nahm mir fest vor, um sieben Uhr aufzustehen, und dann wurde es plötzlich acht oder sogar neun. An der Uni hatte ich diese Flexibilität noch, doch schnell wurde mir klar: Wenn ich wirklich etwas erreichen will, brauche ich fixe Schlafzeiten. Genau dieser feste Rhythmus hat mir am Ende geholfen, meinen Bachelor in BWL in sechs Semestern zu schaffen.

Warum es uns so schwer fällt

Meistens stecken drei Dinge dahinter. Erstens hängen wir abends stundenlang am Handy und schieben den Schlaf unbewusst immer weiter hinaus. Zweitens kreisen unsere Gedanken, wir sorgen uns um die Aufgaben von morgen oder stressen uns, weil wir immer noch wach liegen. Und drittens sind wir vom Vortag schlicht erschöpft, weil wir uns überanstrengt und uns zu wenig Erholung gegönnt haben, ohne es überhaupt zu merken.

Was hilft

  1. Bau Dir eine feste Abendroutine in der letzten Stunde des Tages, die Dich runterbringt. Weg von Bildschirmen wegen des Blaulichts. Lies ein Buch, meditiere oder schreib in ein Tagebuch, wofür Du heute dankbar bist.
  2. Halte einen festen Schlafrhythmus. Geh immer zur selben Zeit ins Bett und steh zur selben Zeit auf, auch am Wochenende.
  3. Stell den Wecker weit weg vom Bett, sodass Du zum Ausschalten aufstehen musst. Und drück nie den Schlummer-Knopf.
  4. Sobald Du aufwachst, mach Dir bewusst, dass Du dankbar sein darfst, überhaupt aufzuwachen. Dann zähl herunter, drei, zwei, eins, und spring aus dem Bett, bevor Dein Kopf Dich umstimmen kann.
  5. Wenn die Gedanken kreisen, nimm einen Notizblock und schreib alles auf, was Dich beschäftigt, so detailliert wie möglich. Der Kopf wird leichter, sobald es auf dem Papier steht.

Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Fang mit dem festen Schlafrhythmus an. Er ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.

Alles Liebe,

Nicola

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Catch The Zenith Podcast

Ich bin Nicola Flückiger und Gastgeber des Schweizer Podcasts Catch The Zenith, mit über 200 erschienenen Episoden.

Dich erwarten Gespräche und persönliche Gedanken über Verantwortung, Liebe und Tradition, die Dich Deinem Zenit näherbringen.

Jeden Montag erscheint eine neue Folge – unter anderem mit dem ehemals jüngsten Professor der Welt, dem Enkel des Erfinders des Birchermüeslis, dem Gründer eines Milliarden-Unternehmens oder einem Multimillionär-Investor.

Dieser Podcast ist mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern.

Du kannst den Podcast auf YouTube, Apple Podcasts, Spotify oder direkt auf der Website anhören.

Episode dieser Woche

​#264: 4 Lektionen, die mir Social Media beigebracht hat​

Was ich diese Woche gelernt habe

Ideologien versuchen oft, fast alles zu erklären.

Das Problem ist: Sie können unseren Blick auf die Welt unnötig einschränken.

Ich finde deshalb einen anderen Ansatz spannender.

Nicht ideologiebasiert.

Sondern prinzipienbasiert.

Definiere Deine Werte.

Und richte Dein Handeln danach aus.

Zum Beispiel Liebe.

Dann frage ich mich nicht, ob etwas links oder rechts ist.

Sondern: Ist das mit meinem Wert der Liebe vereinbar?

So helfen mir meine Werte, klar zu handeln, ohne in ein Dogma zu verfallen.

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Zitat der Woche

“You have a finite amount of willpower that becomes depleted as you use it.” — Dr. Cal Newport

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Videoempfehlungen:

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