Liebe Leserinnen und Leser,

vor Kurzem habe ich in meinem Podcast über den Ansatz «Ich darf das machen», statt «Ich muss das machen» gesprochen. Ich möchte in dieser Ausgabe des Zenit-Montag-Newsletters nochmals kurz darauf eingehen.

Lästige Aufgaben mit diesem neuen Ansatz anzugehen, hat die Qualität meines Tages positiv verändert.

Ich gebe dir ein Beispiel. Es ist 17.00 Uhr am Arbeitsplatz, du packst schon deine Sachen zusammen, um nach Hause zu gehen. In der letzten Sekunde kommt der Chef und möchte, dass du noch eine kurze lästige Aufgabe erledigst. Nun hast du zwei Möglichkeiten wie du diese Aufgabe angehst.

Du könntest dir sagen, ohhh nein, ich muss das jetzt noch machen. Du bist vielleicht schlecht gelaunt und denkst dir, warum er mir noch in der letzten Sekunde eine lästige Aufgabe gegeben hat. Vielleicht bist du noch dazu müde vom Arbeitstag und möchtest eigentlich nur noch nach Hause gehen. Während der ganzen Zeit, wo du die Aufgabe erledigst, bist du schlecht gelaunt und hast noch das Gefühl, dass du dafür unheimlich lange brauchst.

Doch es gibt auch eine deutlich angenehmere Möglichkeit mit dieser Situation umzugehen.

Du könntest dir sagen, ich darf das jetzt noch machen bzw. ich darf das machen. Ein deutlicher Unterschied, oder? Wenn du die Aufgabe angehst und du dir vor Augen führst, dass es ein Privileg ist diese Aufgabe zu erledigen, fällt es dir möglicherweise viel einfacher. Mache die Aufgabe mit einem Lächeln und sei dankbar, dass du diese machen darfst.

Eine simple Neudefinition, wie du mit solch einer Situation umgehst. Eine ganz neue Wahrnehmung von Arbeit und wie wir mit solch angeblich lästigen Aufgaben umgehen können.

Selber habe ich das zu einer Routine gemacht, für sämtliche lästigen Aufgaben, die ich angehe. Auch wenn es mir nicht jedes Mal gelingt, eine Aufgabe so anzugehen. Jedes Mal wenn es mir gelingt und ich mir klar mache, dass ich das machen darf und nicht machen muss, fällt es mir deutlich einfacher und macht mir sogar noch Spaß.

Ein Ansatz lästige Aufgaben anzugehen, welcher die Qualität deines Tages womöglich verbessern kann.

Ich wünsche dir eine schöne Woche!

Nicola

Diese Woche im Catch The Zenith Podcast

In der aktuellen Episode spreche ich darüber, dass wenn wir sagen «Ich habe keine Zeit», dass das eigentlich ein Mythos ist. Es bedeutet eigentlich, dass etwas nicht unsere Priorität ist. Du erfährst wie ich über die Zeit denke, wie du Kontrolle über deine freie Zeit gewinnst, warum du den Satz «Ich habe keine Zeit» aus deinem alltäglichen Gebrauch eliminieren solltest und umsetzbare Tipps bzw. wie du deine Zeiteinteilung verbessern kannst.

Hier gehts zur Episode bzw. zum dazugehörigen Blogartikel: CTZ 030: Der Mythos «Ich habe keine Zeit»

Inspirierende Dinge dieser Woche

Artikel: Ein hilfreicher Artikel des Sachbuchautors Calvin Newport, über den Superstareffekt: From CEOs to Opera Singers – How to Harness the «Superstar Effect». Calvin Newport ist auch Autor des Bestsellers «Deep Work». In diesem Buch erklärt er dir wir du konzentriert arbeiten kannst im digitalen Zeitalter.

Podcast: In dieser Episode sprechen Thomas Frank von «College Info Geek» und Martin Boehme über das Buch «The Dip» von dem Marketingguru und Unternehmer Seth Godin. In dieser Episode bzw. in diesem Buch geht es darum, wie wir wissen, wann wir aufhören sollten. The Dip: How to Know When to Quit

Zitat der Woche

«Wir können zwar nicht mehr Zeit generieren. Aber Zeit ist elastischer als wir denken.»

Ein Zitat von Laura Vanderkam, Expertin für Zeitmanagement. Ein empfehlenswerter TED-Talk von ihr, über: Wie wir Kontrolle über unsere freie Zeit gewinnen

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