ZENIT SONNTAG

Lieber Leser

Du setzt Dich hin, um konzentriert zu arbeiten. Fünf Minuten läuft es, dann bist Du schon wieder am Handy und hast keine Ahnung, wie Du dort gelandet bist. Wenn Dir das ständig passiert, liegt das selten an fehlender Willenskraft. Es liegt an ein paar Gewohnheiten, die Deinen Fokus im Hintergrund zerstören. Hier sind die drei wichtigsten, und was Du stattdessen tust.

1. Dein Handy unkontrolliert nutzen

Dein Handy ist die grösste Fokus-Falle, die Du besitzt. Wenn Du jede Nachricht sofort anschaust und alle zehn Minuten auf Social Media gehst, wechselst Du dauernd den Kontext. Dein Fokus springt hin und her, und nach jeder Unterbrechung brauchst Du eine Weile, bis Du wieder richtig drin bist. Am Abend bist Du erschöpft, ohne wirklich etwas geschafft zu haben. Schalt die unnötigen Benachrichtigungen aus und leg das Handy beim konzentrierten Arbeiten in einen anderen Raum. Aus den Augen, aus dem Sinn.

2. Schlechte kurzkettige Kohlenhydrate essen

Süssigkeiten, Weissbrot, klassische Pasta, weisser Reis. Diese einfachen Kohlenhydrate geben Dir ein kurzes Hoch, dann fällt Dein Blutzucker genauso schnell wieder ab. In diesem Tief wirst Du müde und unkonzentriert, oft genau dann, wenn Du arbeiten wolltest. Du kennst das Mittagstief nach einem grossen Teller Pasta. Greif stattdessen zu Nahrung, die Dich langsam mit Energie versorgt: Eiweiss, Gemüse, gute Fette, komplexe Kohlenhydrate. So bleibt Dein Kopf über Stunden klar.

3. Über längere Zeit zu wenig schlafen

Schlaf ist die Grundlage für Deine Konzentration. Wer über längere Zeit zu wenig schläft, baut ab. Deine Kreativität leidet, und tiefe Gedankengänge werden schwerer. Das Tückische ist, dass Du Dich daran gewöhnst und gar nicht mehr merkst, wie viel schärfer Dein Kopf mit genügend Schlaf wäre. Behandle Deinen Schlaf wie einen festen Termin, den Du nicht absagst. Sieben bis acht Stunden, möglichst zur selben Zeit.

Du musst nicht alle drei auf einmal angehen. Nimm Dir diese Woche nur eines vor. Das mit dem grössten Effekt ist meistens das Handy.

Alles Liebe,

Nicola

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Catch The Zenith Podcast

Ich bin Nicola Flückiger und Gastgeber des Schweizer Podcasts Catch The Zenith, mit über 200 erschienenen Episoden.

Dich erwarten Gespräche und persönliche Gedanken über Verantwortung, Liebe und Tradition, die Dich Deinem Zenit näherbringen.

Jeden Montag erscheint eine neue Folge – unter anderem mit dem ehemals jüngsten Professor der Welt, dem Enkel des Erfinders des Birchermüeslis, dem Gründer eines Milliarden-Unternehmens oder einem Multimillionär-Investor.

Dieser Podcast ist mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern.

Du kannst den Podcast auf YouTube, Apple Podcasts, Spotify oder direkt auf der Website anhören.

Episode dieser Woche

​#262: Prokrastination besiegen mit diesem Denkmodell​

Was ich diese Woche gelernt habe

Smilen, um sich besser zu fühlen

Lange dachte ich, ich müsse zuerst einen Grund haben, um zu lächeln. Heute glaube ich eher das Gegenteil.

Wenn ich bewusst einfach ein wenig smile, ohne äusseren Anlass, verändert sich meine Stimmung oft innerhalb weniger Sekunden.

Gerade wenn ein Berg Arbeit vor mir liegt, macht das die Aufgabe erstaunlich viel leichter. Schon in meinem ersten Praktikum nach dem Bachelor habe ich das oft gemacht, wenn ich am Abend aus dem Gebäude lief. Mit der Zeit habe ich mich fast darauf konditioniert, Dankbarkeit und Zufriedenheit mit der Arbeit zu verbinden.

Mein Learning: Warte nicht darauf, dass Du Dich gut fühlst. Manchmal reicht ein kleines Lächeln, damit das gute Gefühl nachzieht.

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Zitat der Woche

“Mangel an Fokus ist eine Form der Feigheit. Du glaubst nicht genug an dich selbst, um alles zu geben.” — Alex Hormozi

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Videoempfehlungen:

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