ZENIT SONNTAGLieber Leser Kennst Du das? Deine To-Do-Liste wird immer länger, und die wichtigen Aufgaben bleiben liegen. Eine schlecht geführte Liste führt schnell zu Überforderung und Frust. Damit Dir das nicht passiert, hier die vier häufigsten Fehler, auf die Du achten solltest. 1. Keine PriorisierungDu erledigst Deine Aufgaben frei nach Gefühl, ohne zu überlegen, ob sie überhaupt wichtig sind für Dich und Deine Arbeit. Machst Du das über längere Zeit, kommst Du dort, wo es eigentlich zählt, kaum voran. 2. Zu viele Aufgaben für einen TagDu hast eine einzige To-Do-Liste und packst täglich mehr drauf, als Du je abarbeiten kannst. Wenn 50 Punkte vor Dir stehen, ist schwer zu sagen, womit Du anfangen sollst. Und genau das führt dazu, dass Du die Lust verlierst, überhaupt zu starten. 3. Keine DeadlinesHast Du keine klare Frist, bis wann eine Aufgabe erledigt sein soll, versandet sie gerne. Was kein Datum hat, wird selten fertig. 4. Zu grosse AufgabenSteht eine riesige, komplexe Aufgabe vor Dir, dauert es ewig, bis Du sie abhaken kannst. Das Problem dabei: Du bekommst kein Zwischenfeedback. Das gute Gefühl, etwas erledigt zu haben, kommt zu spät oder gar nicht. Was Du stattdessen tustJeder dieser Fehler hat ein einfaches Gegenmittel. Priorisiere Deine Aufgaben nach Wichtigkeit, bevor Du loslegst. Begrenze den Tag auf eine Handvoll Aufgaben, die Du realistisch schaffst. Gib jeder Aufgabe eine klare Frist. Und zerleg grosse Aufgaben in kleine Schritte, die Du schnell abhaken kannst. Vier kleine Anpassungen, und Deine Liste arbeitet für Dich statt gegen Dich. Alles Liebe, Nicola Catch The Zenith PodcastIch bin Nicola Flückiger und Gastgeber des Schweizer Podcasts Catch The Zenith, mit über 200 erschienenen Episoden. Dich erwarten Gespräche und persönliche Gedanken über Verantwortung, Liebe und Tradition, die Dich Deinem Zenit näherbringen. Jeden Montag erscheint eine neue Folge – unter anderem mit dem ehemals jüngsten Professor der Welt, dem Enkel des Erfinders des Birchermüeslis, dem Gründer eines Milliarden-Unternehmens oder einem Multimillionär-Investor. Dieser Podcast ist mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern. Du kannst den Podcast auf YouTube, Apple Podcasts, Spotify oder direkt auf der Website anhören. Episode dieser Woche #259: Wie Du aufhörst, Leute beim Reden zu unterbrechen
Was ich diese Woche gelernt habeVielleicht hast Du das auch schon erlebt: Ein Gespräch beginnt entspannt, wird dann zur Diskussion und endet plötzlich in einer Debatte. Etwas, das ich diese Woche von einem Kollegen gelernt habe beziehungsweise als Reminder mitgenommen habe: Wenn ein Gespräch hitziger wird, versuche ruhig zu bleiben. Stelle weiter Fragen, um die andere Person wirklich zu verstehen. Und fasse in Deinen eigenen Worten zusammen, was Du gehört hast. Dadurch behältst Du eher die Kontrolle über Dich selbst und oft auch über das Gespräch. Du bleibst rationaler und weniger emotional. Einfach ist das nicht immer. Aber meistens führt es zu einem produktiveren Austausch. Wenn Du hingegen selbst emotional wirst, kann es schnell passieren, dass Du vor anderen wie ein Rüpel wirkst. Bleibst Du ruhig, während die andere Person laut oder emotional wird, entsteht oft der gegenteilige Eindruck. Du wirkst besonnen und die andere Person wirkt weniger angenehm im Gespräch. Zitat der Woche“Die einzige wirklich verschwendete Zeit ist Zeit, die man damit verbringt, sich zu wünschen, man wäre woanders.” — Naval Ravikant
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