ZENIT SONNTAG

Lieber Leser

Irgendwann kommt der Punkt, wo alles gleichzeitig zusammenbricht. Der Job läuft nicht. Die Beziehung knirscht. Du schläfst schlecht, trainierst nicht, isst Schrott, und morgens im Spiegel erkennst Du Dich kaum wieder. Du weisst, dass ein grosser Teil davon Deine eigene Schuld ist. Dass Du Dinge vermeidest. Dass Du Dich vor den Gesprächen drückst, die Du führen müsstest. Dass Du Stunden am Tag verschwendest mit Dingen, die Dich danach schlechter fühlen lassen.

Es war so ein ähnlicher Moment, in dem ich Dr. Jordan B. Peterson gefunden habe. Ein Freund hat mir von einem Professor erzählt, der Menschen gute Lektionen mitgibt. Ich habe nicht weiter nachgedacht. Dann bin ich einige Zeit später zufällig im Internet auf Peterson gestossen. Und es hat mich sofort reingezogen.

Seitdem habe ich wahrscheinlich tausende Stunden seiner Inhalte konsumiert. „12 Rules for Life” zweimal gelesen. „Beyond Order” fast zweimal. Seinen Persönlichkeitstest zweimal gemacht, einen grossen Teil seines Schreibprogramms durchgearbeitet, hunderte Stunden Podcasts und Vorlesungen gehört. Kein einzelner Denker hat mein Leben mehr beeinflusst. Meine Sprache ist präziser geworden. Meine Verantwortungsbereitschaft ist gewachsen. Mein Verständnis davon, was es bedeutet, ein Mann zu sein, hat sich fundamental verändert.

Was folgt, sind acht Lektionen aus seinem Werk, die mir durch schwere Zeiten geholfen haben. Ideen, die wehtun, wenn Du sie ernst nimmst – und die Dich stärker machen, wenn Du nach ihnen lebst.

1. Wähl Dein Opfer

Peterson sagt: „Du darfst Dir Dein verdammtes Opfer aussuchen. Das ist alles. Du darfst kein Opfer nicht bringen. Du wirst geopfert, ob Du willst oder nicht.”

Er erklärt das mit der Peter-Pan-Geschichte. Peter Pan ist der magische Junge, der nicht erwachsen werden will. Pan heisst „alles” – er ist reines Potenzial. Er kann alles sein. Aber er ist nichts. Der einzige Erwachsene in seiner Welt ist Captain Hook. Hook hat einen Haken statt einer Hand. Er ist ein Tyrann. Und er wird von einem Krokodil verfolgt, das eine Uhr verschluckt hat. Die Zeit hat schon ein Stück von ihm. Und irgendwann wird sie ihn ganz fressen.

Peter Pan schaut Hook an und sagt: Dafür gebe ich meine Kindheit nicht auf. Klingt vernünftig – bis Du merkst, was der Preis ist. Peter Pan wird König der verlorenen Jungs in einem Land, das nicht existiert. Neverland. Und er verliert Wendy – die echte Frau, die echtes Leben will. Kinder, Verantwortung, Erwachsensein. Stattdessen hat er Tinkerbell. Eine Fee. Sie existiert nicht wirklich.

Du wirst so oder so etwas opfern. Entweder Du wählst Dein Opfer bewusst – Du wählst Deine Einschränkung, Deinen Beruf, Deine Verantwortung – oder es trifft Dich unvorbereitet mit dreissig. Oder mit vierzig. Und dann bist Du kein junger Mann, der sich orientiert. Dann bist Du ein alter Säugling.

Peterson sagt: Wenn Du durch die enge Phase des Lernens durchgehst – die Dich einschränkt und gleichzeitig entwickelt – dann öffnet sich auf der anderen Seite wieder Potenzial. Du wirst etwas, und aus dem Etwas-Sein entsteht neues Potenzial. Ein guter Handwerker wird mehr als ein Handwerker. Er wird Arbeitgeber, Mentor, Säule der Gemeinschaft.

Ich denke oft darüber nach, wenn ich vor einer Entscheidung stehe, die unbequem ist. Eine harte Konversation. Eine Verpflichtung. Ein Projekt, das mich einschränkt. Du wirst so oder so etwas opfern. Wähl es selbst.

2. Finde den Ort zwischen Ordnung und Chaos

Peterson beschreibt einen Zustand, den jeder kennt. Du bist vollständig engagiert. In einem Gespräch, in der Arbeit, beim Sport. Du verlierst das Zeitgefühl. Die Schwere des Lebens tritt zurück. Du bist da.

Er sagt: „Dein Gehirn signalisiert Dir, dass Du am richtigen Ort bist, indem es das, was Du tust, bedeutungsvoll macht. Dieses Gefühl von Bedeutung ist ein neurophysiologisches Signal dafür, dass Du die Kräfte des Kosmos in Deinem Sein in diesem Moment richtig ausbalanciert hast.”

Was ist dieser Ort? Ein Fuss steht im Bekannten. Im Sicheren. Und ein Fuss steht im Unbekannten. Im Chaos. Das Bekannte allein langweilt – Dein Gehirn schaltet ab, weil es nichts Neues gibt. Das Unbekannte allein überwältigt – Du gerätst in Panik. In der Mitte fliesst Information maximal. Da bist Du lebendig.

Peterson sagt: „Wir sind für eine gewisse Menge Sicherheit gebaut, weil wir verletzlich sind. Aber hauptsächlich wollen wir einen Fuss dort haben, wo wir nicht wissen, was zum Teufel passiert. Denn dort sind wir wach und lebendig und angespannt und präsent.”

Wenn alles nur noch Routine ist – selber Job, selbes Gym, selbe Abende – dann fehlt Dir das Chaos. Und wenn alles nur noch brennt – Probleme, Unsicherheit, kein Boden unter den Füssen – dann fehlt Dir die Ordnung. Beide Extreme machen Dich kaputt. Der Ort dazwischen macht Dich lebendig.

3. Du brauchst ein edles Ziel

Peterson sagt: „Wir sind so gebaut, dass wir keine positive Emotion erleben, wenn wir kein Ziel haben und uns nicht auf dieses Ziel zubewegen. Es ist nicht das Erreichen des Ziels, das uns glücklich macht – sobald Du es erreichst, ist das Spiel vorbei. Dann brauchst Du ein neues Spiel.”

Aber nicht jedes Ziel reicht. Hedonismus – Vergnügen, Ablenkung, kurzfristige Befriedigung – trägt nicht. Peterson fragt: Warum solltest Du moralisch handeln? Warum nicht lügen, wenn es Dir kurzfristig nützt?

Seine Antwort: „Ohne ein edles Ziel hast Du nichts als flache, triviale Vergnügen. Und die tragen Dich nicht. Denn das Leben ist so schwierig, so voll von Leiden, so komplex. Es endet. Jeder stirbt. Es ist schmerzhaft. Ohne ein edles Ziel – wie willst Du irgendwas davon aushalten? Du kannst es nicht. Du wirst verzweifelt. Und sobald Du verzweifelt bist, geht alles von schlecht zu schlimmer.”

Peterson sagt auch: „Du hast dieses Bewusstsein, das die Fähigkeit hat, Realität wahrzunehmen und zu transformieren. Du kannst Dir eine Zukunft in Deiner Vorstellung ausmalen und dann arbeiten, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. Du nimmst am Prozess der Schöpfung teil.”

Das war ein Wendepunkt für mich. Als ich aufgehört habe, nach dem nächsten Kick zu suchen – dem nächsten Projekt, dem nächsten Dopamin-Hit – und angefangen habe zu fragen: Was ist das Ding, das es wert ist, dass ich dafür leide? Es geht darum, etwas zu tragen, das schwer genug ist, dass es Deinem Leben Gewicht gibt. Etwas, bei dem Du weisst: Das ist es wert. Auch wenn es wehtut.

4. Leiden ist eingebaut – und Du bist teilweise schuld

Peterson sagt es direkt: Leiden ist eine Grundbedingung der Existenz. Und es hat drei Quellen.

Die erste: Deine eigene Verletzlichkeit. Du bist zerbrechlich. Du hast ein paar Jahrzehnte. Deine Eltern sterben. Das ist die Struktur der Realität.

Die zweite: Die Härte der Gesellschaft. Du lebst mit anderen zusammen und brauchst ein gemeinsames Wertesystem. Vieles an Dir wird als unzureichend bewertet. Dein Aussehen, Deine Fähigkeiten, Deine Eigenarten – irgendetwas davon ist immer sub-optimal nach den Standards der Gemeinschaft.

Die dritte – und das ist die, die wehtut: Deine eigene Verantwortungslosigkeit. Peterson sagt: „Es gibt Dinge, die Du tun könntest, um Dein Leben besser zu machen und das Leben anderer besser zu machen, von denen Du genau weisst, dass Du sie nicht tust.”

Genau darin liegt Hoffnung. Wenn ein Teil Deines Leidens an Dir liegt, bedeutet das: Du kannst es ändern. Du weisst nicht einmal, wie viel besser es werden könnte, wenn Du aufhörst, es aktiv schlimmer zu machen.

Peterson sagt: „Vielleicht ist der Grund, warum Du unerträglich leidest, teilweise, weil Du nicht alles bist, was Du sein könntest. Und Du weisst es. Das ist eine schreckliche Sache, die man sich eingestehen muss. Aber es steckt echte Verheissung darin.”

Dostojewski hat dasselbe gesagt: Wenn Du den Menschen alles geben würdest – nichts zu essen als Kuchen, nichts zu tun, als in warmen Becken zu sitzen – dann würden sie innerhalb einer Woche halb verrückt werden und alles kaputtschlagen. Nur damit etwas passiert, das sie nicht erwartet haben. Wir sind für die Herausforderung gebaut.

5. Hör auf zu lügen

Peterson zitiert die Existenzialisten – Kierkegaard, Nietzsche, Dostojewski, Solschenizyn, Viktor Frankl – und destilliert ihre gemeinsame Erkenntnis: Der Weg vorwärts ist, aufzuhören, an der Lüge teilzunehmen.

Damit meint er: Orientiere Deine Sprache so weit wie möglich an der Wahrheit. Übernimm Verantwortung für Dein eigenes Leben. Und vielleicht auch für das Leben anderer Menschen.

Peterson sagt: „Wenn Du Menschen beibringst, sich dem zu stellen, was sie fürchten – dem, was sie vermeiden und von dem sie wissen, dass sie es überwinden müssen – dann werden sie stärker. Und wir kennen die obere Grenze davon nicht.”

Er fragt: „Was wärst Du, wenn Du zehn Jahre lang nicht das vermeiden würdest, was Du tun solltest? Nach Deinen eigenen Definitionen? Was wärst Du dann?” Wir wissen es nicht. Es gibt bemerkenswerte Menschen, die über Jahrzehnte herausfinden, wer sie sein könnten, wenn sie ihr Sein nach vorne sprechen würden. Und sie werden stärker und stärker.

Für mich war das die Lektion, die am meisten verändert hat. Sagen, was ich denke. Ansprechen, was im Nebel liegt. Petersons Schreibprogramm hat mir dabei geholfen: zu formulieren, was ich wirklich will, und dann die Abweichung zwischen dem und meinem Verhalten ehrlich zu benennen.

In meiner Beziehung hat das konkret bedeutet: Peterson sagt, Du kannst eine Beziehung beenden – oder Du kannst tausend harte Konversationen haben, um ein Spiel zu finden, das ihr beide spielen wollt. Und dann müsst ihr nicht mehr streiten. Das hat bei mir funktioniert. Ich habe aufgehört, Dinge unter den Teppich zu kehren, und angefangen, sie anzusprechen. Auch wenn das Gespräch unbequem war.

Peterson empfiehlt auch: Mindestens neunzig Minuten pro Woche mit Deiner Partnerin über rein technische Dinge sprechen. Die Ökonomie des Haushalts. Wer macht was, wann, wie. Und dann zusätzlich zwei bis drei Date Nights pro Woche, um die Romantik aufrechtzuerhalten. Das klingt nach viel. Aber die Alternative ist, dass kleine Resentiments sich aufstauen, bis sie explodieren. Und das ist teurer.

6. Du verschwendest mehr als Du denkst

Peterson fragt seine Studenten: Wie viele Stunden pro Tag verschwendest Du? Die klassische Antwort: vier bis sechs Stunden. Ineffizientes Lernen. YouTube-Videos, die Du danach bereust.

Peterson rechnet: Das sind zwanzig bis fünfundzwanzig Stunden pro Woche. Hundert Stunden im Monat. Zweieinhalb volle Arbeitswochen. Ein halbes Arbeitsjahr pro Jahr. Und wenn Deine Zeit zwanzig Dollar pro Stunde wert ist – eine radikale Unterschätzung – dann verschwendest Du fünfzigtausend Dollar im Jahr.

Er sagt: „Weil Du jung bist, ist das Verschwenden von fünfzigtausend pro Jahr eine weitaus grössere Katastrophe als wenn ich es verschwenden würde. Denn ich werde nicht annähernd so lange leben.”

Peterson sagt dazu: „Was würde passieren, wenn Du einfach aufhörst, die Gelegenheiten zu verschwenden, die direkt vor Dir liegen? Du wärst – wer weiss – zehnmal effizienter. Zwanzigmal effizienter. Das ist die Pareto-Verteilung. Du hast keine Ahnung, wie effizient effiziente Menschen werden.”

Ich tracke meine Zeit. Ich weiss, wann ich abschweife. Und ich versuche, jeden Tag ein bisschen weniger davon zu machen. Mit siebenundzwanzig habe ich nicht den Luxus, so zu tun, als hätte ich unendlich Zeit.

7. Du bist ein Knotenpunkt – was Du tust, zählt

Peterson sagt: „Du kennst mindestens tausend Menschen im Laufe Deines Lebens. Und jeder von ihnen kennt tausend Menschen. Das macht Dich eine Person von einer Million entfernt. Und zwei Personen von einer Milliarde.”

Die Dinge, die Du tust – und die Du nicht tust – sind wie ein Stein, der ins Wasser fällt. Die Wellen breiten sich aus. Sie beeinflussen Dinge auf Weisen, die Du nicht vollständig begreifen kannst.

Peterson sagt: „Wenn ich Dich ehrlich fragen würde – wenn Du die Wahl hättest: Ich kann ohne jede Verantwortung leben und der Preis ist, dass nichts eine Bedeutung hat. Oder ich kann es umkehren, und alles hat Bedeutung, aber ich muss die Verantwortung tragen, die damit verbunden ist – ist es so offensichtlich, dass Menschen den bedeutungsvollen Weg wählen würden?”

Das ist die ehrlichste Beschreibung von Nihilismus, die ich je gehört habe. Nihilismus ist Bequemlichkeit. Du lässt Deine Glaubenssysteme zusammenbrechen, weil es verdammt viel einfacher ist, als nach ihnen zu leben. Der Preis ist sinnloses Leiden. Aber man hat keine Verantwortung.

Ich erkenne das Muster. In Phasen ohne Richtung, ohne edles Ziel, ohne Verantwortung – da war alles grau. Bedeutungslos. Bedeutung kommt nicht umsonst. Du bezahlst dafür mit Verantwortung. Und die Frage ist, ob Dir ein Leben ohne Bedeutung das wert ist.

8. Wenn Du pathologisch lebst, vergiftest Du Deine Umgebung

Peterson schliesst mit diesem Gedanken: „Wenn Du ein pathologisches Leben lebst, pathologisierst Du Deine Gesellschaft. Und wenn genug Menschen das tun, dann ist es die Hölle. Wirklich.”

Dein Leben ist nicht privat. Deine Entscheidungen wirken nach aussen. Wenn Du lügst, machst Du die Welt ein Stück unehrlicher. Wenn Du Verantwortung vermeidest, lädst Du sie auf jemand anderen ab. Wenn Du unter Deinem Potenzial lebst, fehlt Dein Beitrag.

Peterson sagt: „Menschen versuchen aktiv, Dinge schlimmer zu machen. Aus Gehässigkeit, aus Groll, aus Arroganz, aus Täuschung. Oder aus einer Mischung all dessen, zu einem absolut pathologischen Paket verpackt.”

Wir laufen wahrscheinlich auf ungefähr einundfünfzig Prozent unserer Kapazität. Peterson verweist auf die Zahlen: Seit dem Jahr 2000 werden jeden Tag zweihundertfünfzigtausend Menschen aus absoluter Armut gehoben. Dreihunderttausend werden ans Stromnetz angeschlossen. Die UNO hatte geplant, die Armut zwischen 2000 und 2015 zu halbieren – es wurde bis 2013 erreicht. Wenn Menschen sich zusammenreissen und auf etwas Gutes zielen – wir haben keine Ahnung, wie schnell sich das multiplizieren könnte.

Räum Dein Zimmer auf, bevor Du versuchst, die Welt zu verändern. Wenn Du nicht einmal Deinen eigenen kleinen Bereich in Ordnung halten kannst – warum sollte irgendjemand Dir glauben, dass Du etwas Grösseres bewegen kannst? Fang klein an. Fang bei Dir an. Mach Deinen Bereich besser. Und dann erweitere den Kreis.

Was bleibt

Acht Lektionen. Keine davon ist bequem. Jede davon hat mein Denken verändert.

Wähl Dein Opfer – oder es wird für Dich gewählt. Finde den Ort zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten – da liegt Bedeutung. Du brauchst ein edles Ziel – ohne es hältst Du dem Leiden nicht stand. Leiden ist eingebaut – und ein Teil davon ist Deine Schuld. Hör auf zu lügen – orientiere Deine Sprache an der Wahrheit. Du verschwendest mehr als Du denkst – und Du weisst genau, wo. Du bist ein Knotenpunkt – was Du tust, zählt weit über Dich hinaus. Und wenn Du pathologisch lebst, vergiftest Du alles um Dich herum.

Peterson hat mir Sprache gegeben für Dinge, die ich intuitiv gespürt habe, aber nicht benennen konnte. Die Wahrheit sagen, auch wenn es unbequem ist. Aufrecht stehen mit den Schultern zurück – und merken, wie sehr Deine Haltung Dein Inneres beeinflusst. Ein Monster sein lernen – und dann lernen, es zu kontrollieren. Gefährlich sein und es bewusst zähmen. Präzise sein in der Sprache – weil unpräzise Sprache unpräzises Denken ist, und unpräzises Denken führt zu unpräzisem Leben.

Eine seiner Regeln aus „Beyond Order” fasst es zusammen: Nimm Dir etwas vor, arbeite so hart wie möglich daran, und sieh, was passiert. So habe ich meinen Podcast gestartet. So habe ich mein Unternehmen gestartet. Weil Peterson mir klargemacht hat: Du wirst nie bereit sein. Fang an.

Quelle: Jordan B. Peterson – „Best Lessons Learned”, Afterskool / YouTube. Sowie: 12 Rules for Life, Beyond Order, und diverse Vorlesungen und Podcasts.

Alles Liebe,

Nicola

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Catch The Zenith Podcast

Ich bin Nicola Flückiger und Gastgeber des Schweizer Podcasts Catch The Zenith, mit über 200 erschienenen Episoden.

Dich erwarten Gespräche und persönliche Gedanken über Verantwortung, Liebe und Tradition, die Dich Deinem Zenit näherbringen.

Jeden Montag erscheint eine neue Folge – unter anderem mit dem ehemals jüngsten Professor der Welt, dem Enkel des Erfinders des Birchermüeslis, dem Gründer eines Milliarden-Unternehmens oder einem Multimillionär-Investor.

Dieser Podcast ist mein Versuch, jungen Schweizer Männern zu produktiver Grosszügigkeit zu verhelfen, mich selbst und die Welt besser zu verstehen und die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen zu fördern.

Du kannst den Podcast auf YouTube, Apple Podcasts, Spotify oder direkt auf der Website anhören.

Episode dieser Woche

​#254: Die Neurowissenschaft der Liebe​

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Was ich diese Woche gelernt habe

Stell Dir die Frage: Wie viel Zeit hast Du diese Woche verschwendet?

Nehmen wir an, Du verbringst jeden Tag fünf Stunden mit Social Media, Scrollen, Ablenkung und Dingen, die Dich eigentlich nicht weiterbringen.

Das sind 35 Stunden pro Woche.

Jetzt stell Dir die zweite Frage: Welchen Stundenlohn würdest Du Dir mit Deinem aktuellen Wissen geben?

Sagen wir 50 Franken pro Stunde.

Dann lässt Du pro Woche 1’750 Franken auf der Strecke.

Auf ein Jahr hochgerechnet sind das über 90’000 Franken. Auf zehn Jahre fast eine Million.

Natürlich ist das nicht eins zu eins so einfach. Aber der Frame ist stark.

Denn er zeigt Dir: Zeit zu verschwenden fühlt sich harmlos an.

Aber über Wochen, Monate und Jahre hat es echte Konsequenzen.

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Zitat der Woche

“Es ist erstaunlich, wie viel langfristigen Vorteil Menschen wie wir dadurch gewonnen haben, dass wir konsequent versucht haben, nicht dumm zu sein, statt besonders intelligent sein zu wollen.”
– Charlie Munger

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Videoempfehlungen:

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